Ein ressortübergreifender Plan zwischen Bund, Ländern und Kommunen ist laut Kinderhilfswerk nötig, um Kinder und Familien materiell ausreichend abzusichern und Chancengleichheit zu ermöglichen. Einzelne Maßnahmen, wie etwa eine Erhöhung des Kindergeldes sind nach deren Auffassung nicht ausreichend. Gefordert wird im Kern eine unabhängige Kindergrundsicherung.
Laut dem Kinderreport 2018 werden Familien mit höheren Einkommen bislang stärker entlastet als, Familien mit niedrigen Einkommen. Leistungen gingen wegen Schwächen im System häufig an An-spruchsberechtigten vorbei. Das europäische Statistikamt Eurostat berechnet den Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Seit 2005 ist die Tendenz steigend: 2005 von 17,9 % auf 19,3 % im Jahr 2016.

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